einen solchen grausamen Gestank hinter sich, daß es meinemKameraden ganz ohnmächtig davon wnrde.
I Das eiimndzwanzigste Kapitel.
Simpler und der Zimmermann müssen alleinSei» auf der Insel und schicken sich drein.
Sobald er sich wieder crkobert hatte und zu seinen siebenSinnen gekommen war, kniete er vor mir nieder, faltetebeide Hände und sagte wohl eine halbe Viertelstunde nacheinander weiter nichts, als: „Ach, Vater! ach, Bruder!
lach, Vater! ach, Bruder!" und fing darauf mit Wieder-' holung dieser Worte so inniglich an zu weinen, daß er vor. Schluchzen kein verständliches Wort mehr- hcrausbringens konnte, also daß ich mir einbildete, er müßte durch den^ Schrecken und Gestank seines Verstandes beraubt wordens sein. Wie er aber mit solcher Weise nicht Nachlassen wollte! und mich immerhin um Verzeihung bat, entgegnete ich ihm:„Liebster Freund! was soll ich Euch denn verzeihen, das Zhr mich doch Euer Lebtage niemals beleidigt habt! Sagtmir doch nur, wie Euch zu Helsen sei?" „Verzeihung,"sagteer, „bitte ich; denn ich habe wider Gott und widermich selbst gesündigt!" Und damit fing er seine vorigeKlage von Neuem an und setzte sic auch so unaufhörlichfort, bis ich sagte: ich wüßte nichts Vistes von ihm; wo-fern er aber gleichwohl etwas begangen haben dürfte, wes-