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Ich habe zwar niemals eine so große und volkreiche §Stadt gesehen, wo es wohlfeiler zu zehren gewesen wäre, ?als eben an diesem Orte. Gleichwie aber nichts desto we° >Niger meine noch übrigen Dukaten nach und nach zusammen !gingen, wenn schon cs nicht thcuer war, also konnte ich mir tauch leicht die Rechnung machen, daß ich nicht würde erhar-ren können, bis der Aufruhr des Pascha von Damaskussich legen und der Weg sicher werden würde, um, meinemVorhaben nach, Jerusalem zu besuchen. Ich verhängte des-wegen meine» Begierden den Zügel und beschloß, andereSachen zu beschaue», wozu mich der Vorwitz anreizte. Un-ter Anderem war jcnseit des Niles ein Ort, wo man dieMumien gräbt. Diesen besichtigte ich etliche Male, undebenso an einem andern Orte die beiden Pyramiden desPharao und Rhodope. Ich machte mir auch den Weg da-hin gemein, daß ich, obschon ich fremd und unbekannt war,doch allein dahin fahren durfte. Aber zum letzten Malegelang es mir nicht Leim Besten; denn als ich einmal mitetlichen Anderen zu de» ägyptischen Gräbern ging, um Mu-mien zu holen, und die fünf Pyramiden zu beschauen, diedabei sichen, kamen uns einige Räuber auf die Haube,welche dieser Orten auSgegangen waren, um die Straußen- Mfänger zu fangen. Diese kriegten uns bei den Köpfen und Aiführten uns durch Wildnisse und Abwege an das rothc WMeer, wo sic den Einen hier, den Andern dort verkauften. 81?
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