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Das sechzehnte Kapitel.
Simpler nun aus dem Schloß wieder abscheidct.
Wird mit einem Rock vim Dukaten bekleidet.
Es war schon ziemlich lange Tag gewesen, als derSchloßhcrr mit seinem Diener wieder vor mein Bette kam„Wohlan, Herr Simplicins l" sagte er, ,,wic hat cs Ihmheute Nacht zugeschlagen? Hat Er keine Karbatsche von-nöthen gehabt?" „Nein, mein Herr!" antwortete ich,„diejenigen, welche hierin zn wohnen pflege», bedürfen dessennicht, wie derjenige, welcher mich im Sauerbrunnen foppenwollte." „Wie ist es aber abgegangen?" fragte er weiter:„Fürchtet Er sich noch nicht vor den Geistern?" Ichantwortete: „Daß es ein kurzweiliges Ding um die Geistersei, das werde ich nimmermehr sagen; daß ich sie aberdarum eben fürchte, das werde ich nimmermehr zugestchen.Wie es jedoch abgegangcn ist, das bezeugt zum Thcil diesesmbrannte Betttuch, und ich werde cs dem Herr» ausführ-licher erzählen, sobald er mich nur in seinen grünen Saalführt, allwv ich ihm des vornehmsten Geistes, welcher bis-her hierin gegangen ist, wahres Konterfei weisen soll." Ersah mich mit Verwunderung an und konnte sich leicht ein-bilden, daß ich mit den Geistern geredet haben mußte, weilich nicht allein vom grünen Saale zu sagen wußte, den ichsonst noch nie von Jemanden hatte nennen hören, sondernweil auch das verbrannte Betttuch solches bezeugte. Soglaube er denn nun, sagte er, was ich ihm ehemals imSauerbrunnen erzählt hätte. Ich antwortete: „Wozu be-