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Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus : das ist: Ausführliche unerdichtete u. sehr merkwürdige Lebensbeschreibung ... Melchior Sternfals von Fuchsheim ... ; in 6 Büchern
Entstehung
Seite
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als ich von Etlichen von deren Liebsten Wohnung gejag, §wurde; und wenn der Ton des gemünzten Mctallcs nicht ^einen andern Klang von sich gegeben hätte, als das Ein-geweide eines Abgestorbenen thut, so hätte ich geschworen, 'ich wäre über einen Tobten gelernten." Damit schüttete ndas Geld aus und sagte ferner:Was geben mir Eure ,Gnaden wohl für eine» Nath, daß dieses Geld seinem recht-:mäßigen Herrn wieder zukommt? Ich vcrhoffe, derselbe !sollte mir wohl ein stattliches Trinkgeld davon zukommen .lassen!"Narr!" antwortete Julus,hast du etwas, so !behalte es! Was bringst du aber für eine Antwort von 'der Jungfer?"Ich konnte," erwiderte Avarus,diesenAbend uicht-Mt. ihr zu sprechen kommen,weil ich, im !Eure mit großer Gesetz ^

habe entrinnen müssen un^I^iescs Geld unversehens zzugcstandcn ist." Also behalf sich Avarus mit Lügen, so jgut er konnte, wie cs alle jungen angehenden Diebe zu ma- !chen pflegen, wenn sic vorgcben, sie hätten gefunden, MS ^sie gestohlen haben. I

Eben damals bekam Julus von seinem Vater Briefe, t ^und in denselben einen scharfen Verweis, daß er so ärger I!lich lebe und so schrecklich viel Geld verschwendet habe; dcmi^er hatte von den englischen Kaufherren, die mit ihnii»!Briefwechsel standen, und die dem Julus je zuweilen smeWechsel entrichteten, des Julus und seines Avarus ganze!sThun und Treiben erfahren, außer daß dieser seinen Hembestahl, Jener aber solches nicht merkte. Deswegen be-kümmerte sich denn des Julus Vater dergestalt, daß er der-!über in eine schwere Krankheit fiel. Er schrieb den bcml-detcn Kaufherren, daß sic hinfort seinem Sohne nicht »ich