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endlich gegen den Julus selbst sich zu verantworten getraue,wenn derselbe zu seinen Tagen kommen und heute odermorgen verstehen werde, daß in Folge seiner Verwahrlosungund Untreue sowohl seine Person zu allem Guten verderbt,als auch sein Rcichthum unnützlich verschwendet worden sei?„Und hiermit zwar, o Avarus!" wurde ihm zugcrufen, „istcs noch nicht einmal genug! Denn über solche schwereVerantwortung, welche du dir des Julus Person undGeldes wegen aufbürdest, besudelst du auch dich selbst mitdem schändlichen Laster des Diebstahls und machst dich desStranges und Galgens würdig! Du unterwirfst deinevernünftige, ja himmlische Seele dem Schlamme der irdi-schen Güter, die du ungetreuer und hochsträflicher Weisezusammcnzuschiirren gedenkst,- und welche doch der HeideKratcs aus Theben in das Meer warf, damit sie ihn nichtverderben sollten, wiewohl er solche rechtmäßig besaß. Umwie viel mehr, das kannst du wohl erachten, werden sie deinUntergang sein, indem du dieselben im Gegenspiele auSdem großen Meere deiner Untreue erfischen willst! Solltestdu dir etwa einbildcn dürfen, sie würden dir wohl ge-deihen?"
Solche und dergleichen mehr gute Ermahnungen sowohlvon der gesunden Vernunft als von seinem Gewissen em-pfand zwar Avarus gar wohl in sich selbst; aber cs man-gelte ihm hingegen mit Nichten an Entschuldigungen, umsein böses Beginnen zu beschönigen und gut zu spreche». ^„Was!"— sagte er mit dem weisen Könige Salomo im ^scchsundzwanzigstcn Kapitel der Sprüchwörter hinsichtlich ^der Person des Julus — „was soll dem Narren Ehre,Geld und gute Tage? Sie können es doch nicht brauchen!