auf Erden regt, versalze ich ihnen mit Bitterkeit, indem ichdie blühendsten Jünglinge mit alten abgelebten unfruchtba-ren und garstigen Vetteln, die allerholdseligstcn Jungfernaber mit eisgrauen und eifersüchtigen Hahnreien verkuppele jund bcuuselige. Ihre größte Ergötzung muß sein, sich mit >Sorgen und Bekümmcrniß zu grämen, und ihre höchste >Befriedigung, wenn sie ihr Leben mit schwerer und säumMühe und Arbeit verschließen und sich bemühen um ein >wenig rothe Erde, die sie doch nicht mitnchmen können, umdie Hölle härtiglich zu crarmcn."
„Ich verstatte ihnen" — fuhr er fort — „kein recht-schaffenes Gebet, noch viel weniger, daß sie aus guter Mei-nung Almosen geben; und obzwar sie oft fasten, oder besser,zu sagen, Hunger leiden, so geschieht solches doch nicht der ^Andacht halber, sondern nur mir zu Gefallen, um etwas zuersparen. Ich jage sie in Gefährlichkeiten des Leibes undLebens nicht allein mit Schiffen übcr's Meer, sondern auchsogar unter die Wellen in dessen Abgrund hinunter; ja, stcmüssen mir das innerste Eingeweide der Erde durchwühlcn,und wenn in der Luft etwas zu fischen wäre, so müßten ficmir auch da fischen lernen. Ich will nichts sagen von de»Kriegen, die ich anstifte, noch von dem Nebel, welches dar-aus entsteht; denn solches ist aller Welt bekannt. Ich willauch nicht erzählen, wie viele Wucherer, Bcutelschueider,Diebe, Räuber und Mörder ich mache, weil ich mich umdessen auf's Höchste rühme, daß Alles, was mir zugctha«ist, sich mit bitterer Sorge, Augst, Noth, Mühe und Arbeit ^schleppen muß; und gleichwie ich sic am Leibe so greulich imartere, daß sie keines andern Henkers bedürfen, also pei-nige ich sie auch in ihrem Gemüthe dermaßen, daß kein an-