selbst geben, weder mißgönne noch ihm solche abzuraube»trachte. Allein cs wird mich auch unter allen höllische«Geistern Niemand darum verdenken, wenn ich mich bcäei-ßigc, durch meine eigenen Vorzüge und Eigenschaften mei-nen Großvater zu übcrtrcffen oder ihm doch wenigstensgleich geschätzt zu werden. Und dies wird ihm dann ge>rH!mehr zur Ehre als zur Schande gereichen, weil ich aus ihmmeinen Ursprung zu haben bekenne. Zwar hat er meinesHerkommens halber etwas Irriges ans die Bahn gebrachtweil er sich meiner schämt, indem ich nicht, wie er vorgiebl,der Wollust, sondern seines Sohnes, des UcbcrflusscS,Tochter bin, welcher mich aus der Hoffart, der ältesten Toch-ter des allergrößten Fürsten, und eben damals auch dieWollust aus der Thorheit erzeugt hat. Dieweil ich den»nun des Geschlechtes und Herkommens halber eben so edelbin, als Mammon nur immer sein mag, zumal ich michdurch meine Beschaffenheiten — obzwar ich nicht so garklug zu sein scheine — eben so viel, ja wohl noch mrhr,als dieser alte Kracher, zu nutzen getraue, so gedenke ich ihmnicht zu weichen, sondern sogar noch den Vorzug zu behaup-ten. Ich versehe mich auch gänzlich der Hoffnung, dcrGroßfürst und das ganze höllische Heer werde mir Beifallgeben und ihm anferlegen, daß er die wider mich ausgcgossc-ncn Schmähworte widerrufen, mich hinfort in meinem Th»»unbelästigt und mich als einen hohen Stand und als ciucSdcr vornehmsten Mitglieder des höllischen Reiches solle gel-ten lassen."
„Wen wollte cs nicht schmerzen," entgcgnete dcr aufdem Wolfe sitzende Geiz, „wenn Einer so widerwärtigeKinder erzeugt, die so ganz aus seiner Art schlagen! Und