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gen kamt» mir gar nicht wieder zu Gesicht, also daß ich esnicht wissen konnte, wo er hingckommen war. Damalssetzte cs, wie leicht zu erachten ist, seltsame Grillen in, undohne Zweifel auch viele graue Haare auf meinem Kopfe.Ich machte Bekanntschaft mit den Deutschen, die sich sowohlvon Kauf- als von Haudwerkslcutcn in Moskau gewöhnlichaufhaltcu, und klagte denselben mein Anliegen, und welcher ^Gestalt ich mit Gefährden hintergangcn worden wäre.Diese gaben mir denn Trost und Anleitung, wie ich wiedermit guter Gelegenheit nach Deutschland kommen könnte.Sobald sie aber Wind bekamen, daß der Czar entschlossenwäre, mich im Lande zu behalten, und mich hierzu dringenwollte, wurden sic Alle zu Stummen an mir, ja sie cntäu-ßcrten sich auch meiner, und cs wurde mir schwer, auch nurfür meinen Leib Herberge zu bekommen; denn mein Pferd,sammt Sattel und Zeug, hatte ich bereits verzehrt undnennte heute einen und morgen den andern Dukaten aus,die ich einstmals zum Vorrathe so weislich in meine Kleidervernäht hatte. Zuletzt fing ich auch au, meine Ringe undKleinodien zu versilbern, als in der Hoffnung, mich so langezu erhalten, bis ich eine gute Gelegenheit erharren möchte,wieder nach Deutschland zu kommen. Indessen lief einVierteljahr herum, nach welchem der mehrfach bemcldeteOberst sammt seinem Hausgesinde umgetaust und mit einemansehnlichen adeligen Gute und vielen Unterthanen verse-hen wurde.
Damals ging ein Befehl aus, daß man, gleichwie unterden Einheimischen, also auch unter den Fremden, bei hoher un-ausbleiblicher Strafe keine Müßiggänger mehr leiden sollte,als die den Arbeitern nur das Vrod vor dem Munde hin-