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lich wurde» sie so vertraulich, daß sie mir zumuthctcu, ich ^sollte ihnen, als ein fahrender Schüler, gute Wahrheit sagen.Und weil ich mich nun sowohl auf die Physiognomik alsals ans die Chiromantie einigermaßen verstand, so fing ich lan, Einem nach dem Andern aufzuschnciden, was ich meinte,daß cs sie zufrieden stellen würde, damit ich bei ihnen mei-nen Credit nicht verlöre; denn cs war mir bei diesen wildenWaldburschcn allerdings nicht ganz heimlich. Sic begehrtenallerhand vorwitzige Künste von mir zu lernen; ich aber ver-tröstete sie auf den folgenden Tag und begehrte, daß sic michein wenig wollten ruhen lassen. Und nachdem ich solcher ^Gestalt einen Zigeuner gespielt hatte, legte ich mich ein we-nig bciscits, mehr, um zu horchen und zu vernehmen, wie ^sic gesinnt, als daß ich großen Willen — wiewohl cs a» 'Appetit darnach nicht mangelte — zu schlafen gehabt hätte.Je mehr ich nun schnarchte, desto wachsamer erzeigten sicsich. Sic stießen die Köpfe zusammen und fingen an, umdie Wette zu rathc», wer ich doch sein möchte? Für einenSoldaten wollten sic mich nicht halten, weil ich ein schwarzesKleid antrug, und für einen Bürgers-Kerl konnten sie michnicht schätzen, weil ich zu einer solchen ungewöhnlichen Zeitso fern von der Leuten in das Mückenloch —- so heißt näm-lich jener Wald — angestochcn käme. Zuletzt beschlossensie, ich müßte ein lateinischer Handwerksgeselle sein, der ver-irrt wäre, oder, meinem eigenen Vorgeben nach, ein fah-render Schüler, weil ich so trefflich wahrsagen könnte.„Ja," fing dann ein Anderer an und sagte, „er hat darumnoch nicht Alles gewußt! Er ist ctwan ein loser Krieger !und hat sich so verkleidet, um unser Vieh und die Schliche !im Walde auszukundschaften. Ach! wenn wir cs doch wüß-