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gegen heilen alle Wunden, desgleichen sich denn einer inThessalien befinden soll. Etliche Wasser werden zn Stein,andere zu Salz und noch andere zu Vitriol. Der Sec beiZirknitz in Kärnthcn hat nur zur Winterszeit Wasser und lim Sommer liegt er allerdings trocken. Der Brunnen beiAengstlcn läuft nur zur Sommerszeit, und zwar nur zu ,gewissen Stunden, wenn man das Vieh tränkt. Der ^Schändlebach bei Obernähenhcim läuft nicht eher, als wennein Unglück über das Land kommen soll, und der FlußSabbaticus in Syrien bleibt allezeit den siebenten Tag garaus, worüber ich mich oftmals, wenn ich der Sache nach-gedacht und die Ursache davon nicht habe ersinnen können,aufs Allerhöchste habe verwundern müssen."
* Hierauf antwortete mir der Fürst: diese Dinge hät-ten alle mit einander ihre natürlichen Ursachen, welche dannvon den Naturkündigern unseres Geschlechts mchrentheilsaus den unterschiedlichsten Gerüchen, Gcschmackcn, Kräftenund Wirkungen der Wasser genugsam wären crrathen,abgenommen und auf dem Erdboden gcoffenbart und be-kannt gemacht worden. Wenn ein Wasser von ihrer Woh-nung bis zu seinem Auslaufe, welchen wir die Quellenannten, nur durch allerhand Steine laufe, so verbleibe esallerdings kalt und süß. Wofern es aber auf solchemWege zwischen den Metallen hindurchgche — denn dergroße Bauch der Erde sei innerlich nicht an einem Orte wiean dem anderen beschaffen — als da sei Gold, Silber,Kupfer, Zinn, Blei, Eisen, Quecksilber und so fort, oderdurch die halben Mineralien, nämlich durch Schwefel undSalz mit allen seinen Gattungen, als: sal naturale, sslgemma, sal nativum, sal raelieum, sal nitruw, sal armo-