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gleichsam kohlschwarz zu sein scheint und deswegen so fürch-terlich aussieht, daß man sich auch nur vor dem Anblickeentsetzt. Daselbst fing ich an, so große Steine hinein zuwerfen, als ich sic nur immer erheben und ertragen konnte.Mein Peter oder Knan wollte mir nicht allein nicht Helsen,sondern warnte und bat mich auch, davon abzustchen, soviel ihni nur irgend möglich war. Ich aber setzte meineArbeit emsig fort, und was ich von Steinen ihrer Größeund Schwere halber nicht zu ertragen vermochte, das wäl-gcrte ich herbei, bis ich deren über dreißig in den Seebrachte. Da fing die Luft an, den Himmel mit schwarzenWolken zu bedecken, in welchen ein grausames Donnern ge-hört wurde, also daß mein Peter, welcher jenseit des Seesbei dem Auslaufe stand und über meine Arbeit wehklagte,mir zuschric, ich sollte mich doch retten, damit uns der Re-gen und das schreckliche Wetter nicht ergreife oder wohl garnoch ein größeres Unglück betreffe. Ich antwortete ihmhingegen: „Vater! ich will bleiben und des Endes er-
warten, und sollte cs auch Hellebarden regnen!" „Ja,"entgegnete mir mein Knan, „Ihr macht cs, wie alle verwe-genen Buben, die sich nichts darum geheien, wenn gleich dieganze Welt untcrginge!"
Indem ich nun diesem seinem Schmählen so zuhörte,und mich doch nichts daran kehrte, verwandte ich die Augennicht von der Tiefe des Sees, in der Meinung, etwan etlicheBlattern oder Blasen von dem Grunde desselben aufstcigenzu sehen, wie cs zu geschehen pflegt, wenn man in anderetiefe, sowohl stillstehende als fließende Wasser Steine wirft.Aber ich wurde nichts dergleichen gewahr, sondern sah sehrweit gegen den Abgrund hin etliche Kreaturen im Wasser