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„Hcarr!" erwiderte mein Knau, „die Tochter war meinKind, aber der Bube nicht; diesen habe ich nur an Kindes-statt aufzichcn wollen." Hieraus verstand ich wohl, daßich dieses groben Knollfinken Sohn nicht sei, was michcincstheils erfreute, hingegen aber auch betrübte, weil mirzugefallcn war, ich müßte sonst ein Bankert oder Findlingsein. Ich fragte deswegen meinen Knan, wo er denn diesenBuben aufgctrieben? oder was er für Ursache gehabt hätte,denselben an Kindcsstatt zu erziehen? „Ach!" antworteteer, „es ist mir seltsam mit ihm gegangen; der Krieg batmir ihn gegeben, und der Krieg hat mir ihn wieder genom-men." Weil ich dann besorgte, cs dürfte wohl ein wunder-liches Ergebniß heraus kommen, das mir wegen meiner Ge-burt nachthcilig sein möchte, so wendete ich mein Gesprächwieder auf die Geis und fragte, ob er dieselbe der Wirthinin die Küche verkauft hätte? was mich befremde, weil dieSauerbrunnen-Gäste kein altes Geisfleisch zu genießenpflegten. „Ach nein, Hcarr!" antwortete der Bauer, „dieWirthin hat selber Geiscn genug, und giebt auch nichts fürein Ding. Ich bringe sie der Gräfin, die im Sauerbrunnenbadet. Es hat ihr auch der Doctor Hans in allen Gassenetliche Kräuter verordnet, welche die Geis fressen muß, undwas sie dann für Milch davon giebt, die nimmt der Doctorund macht der Gräfin noch so cinc Arzcnei darüber. So mußsie Milch trinken und wieder gesund davon werden. Mansait, es mangele der Gräfin am Gcheng, und wenn ihr dieGeis hilft, so vermag sic mehr als der Doctor und seineAbdecker mit einander." Während solcher Berichterstattungbesann ich mich, auf was für eine Weise ich mit dem Bauermehr reden möchte, und bot ihm deshalb einen Thalcr mehr
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