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dcn wieder zusendete? Ich müßte befürchten, daß sic mir,wie vor Zeiten die Riesen gcthan haben, den Himmel ab-zustürmen sich unterstehen würden. Aber solchem Muth-willcn will ich wohl bei Zeiten steuern und sie noch einegute Zeit kümmerlich genug im Kriege hocken lassen!"
Weil ich nun wußte, wie man diesem Gotte lausenmußte, wenn mau ihn recht stimmen wollte, so sagte ich:„Ach, großer Gott! es seufzt aber alle Welt nach dem Frie-den und die Menschen versprechen eine große Besserung,wie solltest du ihnen denn solchen noch länger verweigernkönnen?" „Ja, ja!" antwortete Jupiter, „sie seufzenwohl, aber nicht meinetwegen, sondern um ihretwillen.Nicht, daß ein Jeder unter seinem Wcinstocke und Feigen-bäume Gott loben, sondern daß sie die edlen Früchte der-selben mit guter Ruhe und in aller Wollust genießen möch-ten. Ich fragte neulich einen grindigen Schneider, ob ichden Frieden geben sollte? aber der antwortete mir: waser steh darum geheie! er müsse sowohl zu Kriegs- als zuFriedenszeiten mit der stählernen Stange fechten. Einesolche Antwort kriegte ich auch von einem Rothgießer, dersagte, wenn er im Frieden keine Glocken zu gießen hätte,so hätte er im Kriege genug mit Stücken und Feucrmörsernzu thun. Eben so antwortete mir auch ein Schmied undsagte: habe ich kein Pflüge und Baucrnwagen in Fricdens-zcitcn zu beschlagen, so kommen mir doch im Kriege genugReiterpfcrde und Hcerwagcn unter die Hände, also daß ichdes Friedens wohl entbehren kann. Siehe nun, lieberMcrkurius! warum sollte ich ihnen denn den Frieden ver-leihen? Ja, es sind zwar Etliche, die ihn wünschen, doch,wie gesagt, nur ihres Bauches, ihrer Wollust und des
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