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durch eben jene seine Nebenbuhler mit Geld bestochen wor-den wäre, ihn so weit hinweg zu weisen. Jedoch entschloßer sich, im Sauerbrunnen seine Kur zu vollenden, weil esdaselbst nicht allein eine gesunde Lust, sondern auch aller-hand anmuthigc Gesellschaften unter den Badegästen gab.
Solche Zeit mochte ich nicht vergeblich hinbringen, weilich eine herzliche Begierde hatte, dermal einst mein Weibauch wiederum zu sehen, und da Herzbruder meiner nichtsonderlich bcnöthigt war, so cröffnete ich ihm mein Anlie-gen. Der lobte meine Gedanken und gab mir den Rath,ich sollte mich ja durch nichts weiter abhaltcn lassen, sondernsic je eher je besser besuchen. Auch händigte er mir etlichekostbare Kleinodien ein, die ich ihr seinetwegen verehrensollte, um sic damit für ihn um Verzeihung zu bitten, daßer eine Ursache gewesen sei, derentwegen ich sie nicht eherhätte besuchen können. Ich ritt also nach Straßburg undmachte mich nicht allein mit Gelde gefaßt, sondern erkun-digte mich auch, wie ich meine Reise anstcllen möchte, daßich am sichersten fort käme. Da befand ich jedoch, daß esso allein zu Pferde nicht geschehen könnte, weil es zwischenden vielen Garnisonen der beiderseits kriegenden Theiledurch die Parteien ziemlich unsicher war. Ich ließ mirdeswegen einen Paß für einen Straßburger Botenläufergeben und machte etliche Schreiben an mein Weib, so wiean ihre Schwestern und Eltern, als wenn ich ihn damit nachLippstadt schicken wollte, stellte mich aber, als wenn ichwieder anderen Sinnes geworden wäre. Also nahm ichden Paß dem Boten wieder ab, schickte meine Pferde undDiener wieder zurück, verkleidete mich in eine weiße undrothe Livcreh und fuhr dergestalt in einem Schiffe dahinBolksroman. V. o