103
teil damit nach Wcstphalcii hin. llnlerwcgcs überredeteich noch einen von diesen dreien, daß er mir auch die zweiübrigen nicdcrschießen half, und als wir das Geld abermalsmit einander thcilcn sollten, erwürgte ich den letzten eben-falls und kam mit dem Gelte glücklich nach Werle, woselbstich mich unterhalten ließ und mich mit meinem Vermögenziemlich lustig machte.
Als solches auf die Neige ging und ich auf dem einenoder andern Wege gern Tag und Nacht geschmaust hätte,zumal ich auch viel von einem jungen Soldaten in Soestrühmen hörte, was für treffliche Beute und was für einengroßen Namen er sich mit Parteigehen machte, so wurde ichangcfrischt, ihm nachzufolgcn. Man nannte ihn wegenseiner grünen Kleidung den Jäger, und deshalb ließ ich mirauch eine solche machen, und stahl auf ihn in seinen undunseren eigenen Quartieren mit Verübung von allerhandsonstigen Ausschweifungen dermaßen, daß uns Beiden dasPartcigehen nicdcrgelegt werben sollte. Jener zwar bliebdaheim; ich aber mauste noch immerfort in seinem Namen,so viel ich konnte, also daß besagter Jäger um dieser Ur-sache willen mich sogar herausfvrdern ließ. Aber der Teu-fel hätte mit ihm fechten mögen, den er auch, wie mir ge-sagt wurde, in den Haare» sitzen hatte. Er würde mirmeine Festigkeit schön aufgcthan haben!
Dennoch konnte ich seiner List nicht entgehen; denn erprakticirtc mich mit Hülfe und Beistand seines Knechtes,sammt meinem Kameraden, in eine Schäferei, und wolltemich zwingen, ich sollte daselbst beim Mondenschcine in Ge-genwart zweier leibhaftiger Teufel, die er als Sekundantenbei sich hatte, mit ihm raufen. Weil ich cs aber nicht lhun