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für Buhlschaften nämlich durch Kupplerci hin und wiederin der Kirche ihren Anfang und ihr Ende genommen haben.Es fällt mir auch, was ich von diesem Gegenstände noch zusagen hätte, jetzt nicht Alles ein. Dieses mußt du jedochnoch wissen, daß die Menschen nicht allein in ihrem Lebendie Kirchen mit Lastern beschmutzen, sondern anch nach ihremTode dieselben noch mit Eitelkeit und Thorheit erfüllen.Sobald du nämlich in eine Kirche kommst, wirst du an denGrabsteinen und Grabschriften sehen, wie diejenigen nochprangen, welche doch schon längst von den Würmern ge-fressen worden sind. Sichst du dann in die Höhe, so kommendir mehr Schilde, Helme, Waffen, Degen, Fahnen, Stie-feln, Sporen und dergleichen Dinge in's Gesicht, als inmancher Rüstkammer, und es ist also kein Wunder, wennsich die Bauern diesen Krieg über an etlichen Orten auSden Kirchen wie aus Festungen um das Ihrige gewehrt ha^bcn. Warum sollte denn mir nicht erlaubt sein, mir, sageich, als einem Soldaten, mein Handwerk in der Kirche zutreiben? da doch ehedem zwei geistliche Väter in einer Kirchenur des Vorsitzes halber ein solches Blutbad »»gestellt ha-ben , daß die Kirche mehr einem Schlachthause der Metzger,als einem heiligen Orte gleich gesehen hat? Ich zwar ließecs noch unterwcgcs, wenn man nur herkäme, um denGottesdienst zu verrichten, da ich doch ein Weltmensch bin.Jene aber, als Geistliche, achteten doch die hohe Majestätdes römischen Kaisers nicht. Warum sollte mir denn ver-boten sein, meine Nahrung vermittelst der Kirche zu suchen,da sich doch sonst so viele Menschen von derselben ernäh-ren? Ist cs billig, daß mancher Reicher für ein StückGeld in die Kirche begraben wird, um seine und seiner