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kaufte solchen de» Leuten für ein köstliches Goldwaffer, dasgut für's Fieber sei, und brachte also diesen Branntewcinauf dreißig Gulden. Da es mir nun auch an kleinenGläslein zerrinnen wollte, ich aber von einer Glashüttehörte, die in dem Flcckcnstcinischcn Gebiete läge, so begabich mich darauf zu, um mich wieder zu versorgen; indem ichaber so Abwege suchte, wurde ich zufällig von einer Parteiaus Philippsburg, die sich auf dem Schlosse Wagclnburgaufhielt, gefangen und kam also um Alles dasjenige, wasich den Leuten auf der Reise durch meine Betrügerei abge-zwackt hatte, und weil der Bauer, der mitging, um mir denWeg zu weisen, zu den Kerlen gesagt hatte, ich wäre einDoctor, so wurde ich wider des Teufels Dank als einDoctor nach Philippsburg geführt.
Daselbst wurde ich verhört, und ich scheute mich garnicht zu sagen, wer ich wäre. Dies glaubte man mir je-doch nicht, sondern man wollte mehr aus mir machen, alsich hätte sein können, denn ich sollte und mußte ein Doctorsein. Ich mußte schwören, daß ich unter die kaiserlichenDragoner in Soest gehörig und von den Schwedischen inLippstadt gefangen worden wäre. Desgleichen sagte ich,daß ich vom Gcgenthcilc, d>cr mich um das Löscgcld nichthätte losgeben wollen, auf Köln durchgcgangcn, um michwieder zu rüsten, von da aber wider meinen Willen nachFrankreich, und also jetzt wieder hcrausgekommen wäre, ummich wieder bei meinem Regimcute cinzustcllcn. Daß ichjedoch beim Gcgcutheile ein Weib genommen und daselbstFähndrich hatte werden sollen, das konnte ich meisterlichverschweigen, in der Hoffnung, mich ledig zu reden) dennalsdann hätte ich wollen den Rhein hinunter wischen und