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Canard befand mein Vorhaben raihsam und versprach mir,die Schreiben an ihren gehörigen Ort zu bestellen, undsollten sie gleich nach Mexico oder nach China lauten.Demnach verfertigte ich Schreiben an meine Liebste, an mei-nen Schwiegervater und an den Obersten de S. A., Kom-mandanten in Lippstadt, an welchen ich anch das Convertrichtete, dem ich die übrigen beiden beischloß. Der Inhaltwar, daß ich mit Ehestem mich wieder einstellcn wollte,wenn ich nur Mittel an die Hand kriegte, eine so weiteReise zu vollenden; anch -bat ich sowohl meinen Schwäherals den Obersten, daß sie vermittelst militärischer Gewaltdas Meinige zu bekommen suchen möchten, ehe das Grasdarüber wüchse, und berichtete daneben, wie viel es anGold, Silber und Kleinodien sei. Selbige Briefe verfer-tigte ich, doppelt, und zwar bestellte den einen Theil davonMonseigneur Ca.nard, den anderen gab ich auf die Post, da-mit, wenn irgend die einen nicht übcrkämen, doch die andereneinliefen. Also wurde ich wieder fröhlich und unterrichtetedie zwei Söhne meines Herrn desto leichter, die wie jungePrinzen erzogen wurden. Denn weil Monseigneur Canardsehr reich war, so war er auch überaus hofsärtiq und wolltesich sehen lassen. Diese Krankheit hatte er von großenHerren an sich genommen, weil er gleichsam täglich mitFürsten umging und ihnen Alles nachäffte, was allein mäch-tigen Prinzen geziemt. Sein Haus war wie eines GrafenHofhaltung, in welcher kein anderer Mangel erschien, alsdaß man ihn nicht auch einen gnädigen Herrn nannte, undseine Einbildung war so groß, daß er sogar einen Marquis,wenn etwa einer kam, um ihn zu besuchen, nicht höher alsseines Gleichen behandelte. Es mußte ein Prinz von
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