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und noch viel mehr liebreiche Blicke; sic wurde mir aber sofleißig verhütet, daß ich kein einziges Mal, wie ich mirwünschte, mit ihr zu reden kommen konnte. So durste ichauch nicht so unverschämt hinein platzen, weil ich mit ihrenEltern keine Bekanntschaft hatte und mir der Ort für einenKerl von so geringem Herkommen, als mir das mcinige be-wußt war, viel zu hoch vorkam. Am allernächsten gelangteich zu ihr, wenn wir etwa in oder aus der Kirche gingen.Da nahm ich denn die Zeit so fleißig in Acht, um mich ihrzu nähern, daß ich oft ein paar Seufzer anbrachte, was ichmeisterlich konnte, obgleich sie alle aus falschem Herzen gin-gen. Hingegen nahm sie dieselben auch noch so kaltsinnigan, daß ich mir einbildcn mußte, sie würde sich nicht soleicht verführen lassen,-wie eines schlechten Bürgers Toch-ter , und indem ich nun dachte, sie würde mir schwerlich zuThcil werden, wurden meine Begierden nach ihr nur destoheftiger.
Mein Stern, der mich das Erstemal zu ihr vermittelte,war derjenige, welchen die Schüler zu immerwährendemGedächtnisse um selbige Zeit des Jahres hcrumtragen, umdamit anzuzeigen, daß die drei Weisen durch einen solchennach Bethlehem begleitet worden seien, und ich hielt diesanfänglich für ein gutes Vorzeichen, weil mir dergleicheneiner in ihre Wohnung leuchtete, da ihr Vater selbst nachmir schickte. „Mein Herr!" sagte er zu mir, „SeineNeutralität, die Er zwischen Bürgern und Soldaten hält,ist eine Ursache, daß ich Ihn habe zu mir bitten lassen,weil ich wegen einer Sache, die ich zwischen beiden Thrilenin's Werk zu setzen vorhabc, eines unparteiischen Zeugenbedarf." Ich vermeinte, er hätte etwas Wundergroßcs im