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Spendircn und Geschenke eins meine Seite, und mit denen,die etwas mehr als meines Gleichen waren, soff ich Brüder-schaft und schwur ihnen unverbrüchliche Treue und Freund-schaft. Die gemeinen Bürger und Soldaten waren mirdeswegen hold, weil ich einem Jeden freundlich zusprach.„Ach, was für ein freundlicher Mensch," sagten sie oft zu-sammen, „ist doch der Jäger! Er redet ja mit dem Kindeauf der Gasse und erzürnt keine» Menschen!" — Wenn ichein Häschen oder etliche Feldhühner fing, so schickte ich'sdenen, deren Freundschaft ich suchte, in die Küchen, ludmich dabei zu Gaste, und ließ etwa einen Trunk Wein dazuholen, welcher an jenen Orten thcuer war; ja, ich stellte csalso an, daß schier alle Kosten über mich ginge». Wennich dann bei solchen Gelagen mit Jemandem in ein Gesprächkam, so redete ich, was Jeder gern hörte, lobte Jedermann,außer mich selbst nicht, und wußte mich so bemüthig zustellen, als ob ich die Hoffart nie gekannt hätte, wiewohlich wußte, ddß dieselbe im Kriege eine Ehre ist. Weil ichdenn nun hierdurch eines Jeden Gunst erlangte und Jeder-mann viel von mir hielt, so dachte ich nicht, daß mir etwasUnglückliches widerfahren könnte, vornehmlich weil meinSeckcl noch ziemlich gespickt war.
Ich ging oft zu dem ältesten Pfarrer jener Stadt, alswelcher mir aus seiner Bibliothek viele Bücher lieh, undwenn ich ihm dann eines wiederbrachte, so unterhielt er sichmit mir von allerhand Sachen; denn wir schickten uns sogut in einander, daß Einer den Andern gern leiden mochte.Als nun nicht allein die Martinsgänse und vic hin undwieder Statt findenden Metzclsuppen, sondern auch die hei-ligen Weihnachtsfeiertage vorbei waren, verehrte ich jenem