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wie der Amcthist; denn ich lag manche liebe Nacht da undspekulirte, wie ich dasselbe anlcgen und noch mehr dazu be-kommen möchte. Es machte mich zu einem vollkommenenRechenmeister; denn ich übcrschlug, was mein ungcmünztcsSilber und Gold etwa wcrth sein möchte, summirte dasselbezu demjenigen, was ich hin und wieder verborgen und nochbei mir im Scckel hatte, und befand ohne die Edclgcsteineeinen namhaften Betrag. Es gab mir auch seine eigeneangcborne Schalkheit und böse Natur zu versuchen, indemcs mir das Sprüchwort: „wo viel ist, begehrt man immermehr," rechtschaffen auslegte und mich so geizig machte, daßmir Jedermann hätte feind werden mögen. Ich bekam vonihm gar närrische Anschläge und seltsame Grillen in'sHirn,und folgte doch keinem einzigen Einfalle, den ich kriegte.Einmal kam cs mir in den Sinn, ich sollte den Krieg auf-gcbcn, mich irgend wohin setzen und mit einem schmutzigenMaule zum Fenster hinaussehen. Aber geschwind reutemich's wieder, vornehmlich da ich bedachte, was für ein freiesLeben ich führte, und was für Hoffnung ich hätte, ein gro-ßer Hans zu werden. Da dachte ich denn bei mir: „ Hui,Simplicius! laß dich adeln und wirb dem Kaiser eine eigeneKompagnie Dragoner aus deinem Scckel, so bist du schonein ausgemachter junger Herr, der mit der Zeit noch hochsteigen kann." Sobald ich mir aber zu Gemüthe führte,daß meine Hoheit durch ein einziges unglückliches Treffenfallen, oder sonst durch einen Friedensschluß sammt demKriege in kurzer Zeit ein Ende nehmen könnte, ließ ich mirdiesen Anschlag auch nicht mehr belieben. Alsdann fingich an, mir mein vollkommenes männliches Alter zu wün-schen; „denn wenn du dieses hättest," sagte ich zu mir