lieber anblickcn werde. Merkurius hingegen soll ihn mitunvergleichlich sinnreicher Vernunft begaben, und der unbe-ständige Mond soll ihm nicht schädlich, sondern nützlich sein,weil er ihm eine unglaubliche Geschwindigkeit einpflanzcnwird. Die Pallas soll ihn auf dem Parnassus aufcrziehcn,und VulkanuS soll ihm in Hora Martis seine Waffen,sonderlich aber ein Schwert schmieden, mit welchem er dieganze Welt bezwingen und alle Gottlosen nicdcrmachcnwird, ohne fernere Hülse eines einzigen Menschen, der ihmetwa als ein Soldat bcistehcn möchte. Er soll keines Bei-standes bedürfen. Eine jede große Stadt soll von seinerGegenwart erzittern und eine jede Festung, die sonst un-überwindlich ist, wird er in der ersten Viertelstunde inseinem Gehorsam haben und umcr sein Joch bringen. Zu-letzt wird er den größten Potentaten in der Welt befehlenund die Regierung über Meer und Erde so löblich anstellcn,daß beides, Götter und Menschen ein Wohlgefallen darobhaben sollen."
Ich sagte: „Wie kann die Niedermachung aller Gott-losen ohne Blutvergießen, und die Herrschaft über die ganzeweite Welt ohne sonderbare große Gewalt und starken Armgeschehen und zuwege gebracht werden? O Jupiter! ichbekenne dir unverhohlen, daß ich diese Dinge weniger alsein sterblicher Mensch begreifen kann l" Jupiter antwortete:„Das giebt mich nicht Wunder, weil du nicht weißt, wasmeines Helden Schwert für eine seltene Kraft an sich habenwird. Vulkanus wird cs aus denjenigen Materialien ver-fertigen, woraus er mir meine Donnerkeile macht, und dieTugenden desselben dahin richten, daß mein großmüthigcrdeutscher Held, wenn er dasselbe entblößt und nur einen