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Hallen. Damals war es mit den Meinigen auf's -Höchstegekommen. Sie quälten mich so hart mit Miuircn, daßich besorgte, sie möchten sich gar zwischen Fell und Fleischhinein Wohnung machen. Kein Wunder ist es, daß dieBrasilianer ihre Läuse aus Zorn und Rachgier fressen, weilsie Einen so gewaltig drängen. Mit einem Worte, ich ge-traute mir meine Pein nicht länger zu erdulden, sondernging, als die Reiter zum Thcil fütterten, zum Thcil schlie-fen, und zum Thcil Schildwachc hielten, ein wenig beiSeite unter einen Baum, um meinen Feinden eine Schlachtzu liefern. Zu solchem Ende zog ich den Harnisch aus,abgesehen davon, daß Andere denselben erst anzichen, wennsie fechten wollen, und fing nun ein solches Würgen undMorden an, daß mir sogleich beide Schwerter an den Dau-men von Blut troffen und voller tobten Körper oder viel-mehr Balge hingen. Diejenigen aber, welche ich nicht um-zubringen vermochte, verwies ich in's Elend und ließ sieunter dem Baume hcrumspazieren. Ich dachte dabei andas zweite Gesätzcl der Tageweise der Soldaten, welches ichfolgender Gestalt hatte singen hören:
Da ich anfing zu schlachten, die Nägel wurden roth,
Sprach eine Laus zur andern: ,,O, welch ein bitt'rcr Tod!O, daß er nicht Herkommen >v«r',
Sv wäre unbeschwert unser hvchbctrübtcs Heer!
So oft mir dieses Scharmützel zu Gedächtnisse kommt,beißt mich die Haut noch allenthalben, natürlich so, als obich noch mitten in der Schlacht begriffen wäre. Ich dachtezwar bei mir: „Ich sollte doch nicht so wider mein eigenesGeblüt wüthcn wie Hcrodes, vornehmlich wider so getreueDiener, die sich mit Einem hängen und radbrechcn lassen,