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len wäre gegeben worden. Davor duckte» sich die Furcht-samen , als ob sie sich in sich selbst hätten verbergen wollen.Diejenigen aber, welche Conrage hatten und mehrfach beidergleichen Scherz gewesen waren, ließen dieselben unver-blichen über sich hin streichen. Im Treffen selbst nnn suchteein Jeder seinem Tode mit Nicdermachnng des Nächsten,der ihm anssticß, zuvorzukommcn. Das greuliche Schie-ßen, das Geklapper der Harnische, das Krachen der Pikenund das Geschrei sowohl der Verwundeten als der Angrci-fenden machten neben den Trompeten, Trommeln und Pfei-fen eine erschreckliche Musik. Da sah man nichts als einendichten Rauch und Staub, welcher sich den Anschein gab, alswollte er die Abscheulichkeit der Verwundeten und Tobtenbedecken. In demselben hörte man ein jämmerliches Weh-klagen der Sterbenden und hinwiederum ein lustiges Ge-schrei derjenigen, welche noch voller Muth stacken. DiePferde selbst hatten das Ansehen, als wenn sie, zur Ver-thcidigung ihrer Herren, je länger je frischer würden, sohitzig erzeigten sie sich in dieser Schuldigkeit, welche sie zuleisten gcnöthigt waren. Etliche derselben sah man unterihren Herren todt niederfailen, voller Wunden, welche sicunverschuldeter Weise, zur Vergeltung ihrer getreuen Dienste,empfangen hatten. Andere fielen, um gleicher Ursache wil-len, auf ihre Reiter und hatten also in ihrem Tode die Ehre,daß sie von denjenigen getragen wurden, welche sic währenddes Lebens hatten tragen müssen. Wiederum Andere ver-ließen, nachdem sie ihrer herzhaften Last, die sie beherrschthatte, entladen worden waren,, die Menschen in ihrer Wuthund Raserei, rissen aus und suchten im weiten Felde ihreerste Freiheit. Die Erbe, deren Gewohnheit cs ist, die Tod-
Lotksromim. U. g