tenen Haaren, Schwämmen, Spreu und Kohlen gefüttert.Etliche hatten spitzige Ecken, an anderen waren solcheganz und gar hinweg geschliffen. Ein Theil waren lang,Kloben, ein anderer Theil sahen aus wie breite Schildkrö»ten. Und alle diese mannigfaltigen Gattungen waren ausnichts Anderes als auf Betrug verfertigt; sie thatcn auchdasjenige, wozu sie gemacht waren, man mochte sie glcicbwippen oder sanft schleichen lassen. Da half kein Kuüp-fens, geschweige gar bei denen, die entweder zwei Fünfer oderzwei Sechser, und im Gcgenthcil entweder zwei Aß oder zweiDauß hatten. Mit diesen Schelmenbeinen zwackten, lauer-ten und stahlen sie einander ihr Geld ab, welches sie vielleichtauch erst geraubt, oder doch wenigstens mit Leibes- und Le-bensgefahr oder sonst mit saurer Mühe und Arbeit eroberthatten.
Als ich nun so dastand und den Spielplatz sammt de»Spielern in ihrer Thorheit betrachtete, fragte mich mein Hof-meister, wie mir das Wesen gefiele? Ich antwortete: „Daßman so greulich Gott lästert, gefällt mir nicht; im Ucbrigenaber lasse ich's in seinem Werthe oder Unwerthc beruhen,als eine Sache, die mir unbekannt ist, und auf welche ichmich noch nicht verstehe." Hierauf sagte mein Hofmeisterferner: „So wisse, daß dieses der allcrärgste und abscheu-lichste Ort im ganzen Lager ist; denn hier sucht man einesAndern Geld, und verliert das seinige darüber. WennEiner nur einen Fuß hierher setzt in der Absicht, zu spielen,so hat er schon das zehnte Gebot übertreten, welches will:du sollst deines Nächsten Gut nicht begehren!. Spielst duund gewinnst, sonderlich durch Betrug und falsche Würfel,so übertrittst du das siebente und achte Gebot. Ja, es kann