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entschlafen, weil ich dachte, ich könnte an keinem ärgerenOrte liegen als in einem wilden Walde, in welchem ich diemeiste Zeit, seitdem ich von meinem Knan weg war, zuge-bracht und deren ich daher ziemlich gewohnt war. Es warungefähr um neun Uhr Vormittags, als etliche Fouragiererkamen, die mich aufweckten. Da sah ich erst, daß ich mittenim freien Felde war. Diese nahmen mich mit sich zu etli-chen Windmühlen hin, und nachdem sie allda ihre Früchtegemahlen hatten, folgends in das Lager vor Magdeburg,woselbst ich einem Obersten über das Fußvolk zu Theilwurde. Derselbe fragte mich, wo ich hcrkäme und was füreinem Herrn ich zugehörig wäre? Ich erzählte ihm Alleshaarklein, und weil ich die Kroaten nicht nennen konnte, sobeschrieb ich ihre Kleidungen und gab Gleichnisse von ihrerSprache, berichtete auch, daß ich von selbigen Leuten fort-gelaufcn wäre. Von meinen Dukaten schwieg ich still, undwas ich von meiner Luftfahrt und dem Hcrentanze erzählte,das hielt man für leere Einfälle und Narrcntcidungcn, vor-nehmlich weil ich auch sonst in meinem Gespräche das Tau-sendste ins Hundertste warf. Indessen sammelte sich einHausen Volks um mich her — denn ein Narr macht tau-send Narren. — Unter denselben war Einer, der im vori-gen Jahre in Hanau gefangen gewesen war und allda Diensteangenommen hatte, später aber wieder unter die Kaiserlichengekommen war. Dieser kannte mich und sagte sogleich:„Hohol das ist das Kalb des Kommandanten zu Hanau!"Der Oberst fragte ihn meinetwegen nach mehreren Umstän-den: der Kerl wußte aber nichts weiter von mir, als daßich wohl auf der Laute schlagen könnte; desgleichen daßmich die Kroaten von dem Regimcnte des Obersten Corpcs