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gen schnell durch den Bündinger Wald dem Stifte Fuldazu und nahmen unterwegs Alles mit, was sie fortbringenkonnten. Das Rauben und Plündern hinderte sie an ihremschleunigen Fortzuge nicht im Geringsten; denn sie konntenes machen, wie der Teufel, von welchem nian zu sagen pflegt,daß er zugleich laufe und — mit Ehren zu vermelden—seineNothdurft verrichte, und doch nichts am Wege versäume.So kamen wir denn noch denselben Abend im Stifte Hirsch-feld, allwo sic ihr Quartier hatten, mit einer großen Beutean. Dies wurde Alles getheilt, ich aber fiel dem OberstenCorpes als Anthcil zu.
Bei diesem Herrn kam mir Alles widerwärtig und fastspanisch vor. Die Hanauischen Schleckerbißlcin hatten sichin schwarzes grobes Brod und mageres Rindfleisch, oderwemüs wohl abging, in ein Stück gestohlenen Speck ver-ändert. Wein und Bier war mir zu Wasser geworden, undanstatt des Bettes mußte ich bei den Pferden in der Streufürlieb nehmen. Für das Lautenschlagen, das sonst Jeder-mann belustigt hatte, mußte ich zu Zeiten, gleich anderenJungen, unter den Tisch kriechen, wie ein Hund heulen undmich mit Sporen stechen lassen. Das war mir ein schlech-ter Spaß. Für das Hanauische Spazierengehen durfte ichmit auf Fourage reiten, Pferde striegeln und denselben aus-misten. Das Fouragiren aber ist nichts Anderes, als daßman mit großer Mühe und Arbeit, oft auch nicht ohne Lei-bes- und Lebensgefahr, hinaus auf die Dörfer schweift,drischt, mahlt, bäckt, stiehlt und nimmt, was inan findet, dieBauern trillt und verderbt, ja wohl gar ihre Mägde, Wei-ber und Töchter schändet! Zu dieser letztem Arbeit war ichindeß noch zu jung. Und wenn den armen Bauern das