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greulich trillen, daß du, wenn anders Gott und natürliäeMittel solches nicht verhindern, sicherlich zu einem Phanta-sten werden mußt. Weil aber dieses ein mißliches und sor-genreiches Handwerk ist, so habe ich um deines EinsiedlersFrömmigkeit und um deiner eigenen Unschuld willen ausgetreuer christlicher Liebe dir mit Rath und mit nothwendi-gen guten Mitteln beispringen und gegenwärtige Arznei zu-stellcn wollen. Darum folge jetzt meiner Lehre und nimmdieses Pulver ein, welches dir das Gehirn und Gedächtnißdermaßen stärken wird, daß du unbeschadet deines Verstan-des Alles leicht überwinden kannst. Auch hast du hierbeieinen Balsam; damit schmiere die Schläfe, den Wirbel unddas Genick, sammt den Nasenlöchern. Und diese beidenStücke brauche aus den Abend, wenn du schlafen gehst, sin-temal Lu keine Stunde sicher sein wirst, daß du nickt ausdem Bette abgcholt werdest. Aber siehe zu und hüte dickja fleißig, daß Niemand dieser meiner Warnung und derdir mitgctheiltcn Arznei gewahr werde, cs möchte sonst dieSache für dich und mich übel ausschlagcn. Und wennman dich in dieser verfluchten Kur haben wird, so achte undglaube nicht Alles, was man dich überreden will, stelle dichjedoch, als wenn du Alles glaubtest; rede wenig, damit deineZugeordnetcn nicht an dir merken, daß sie leeres Strohdreschen, sonst werden sich deine Plagen verlängern, wiewohlich ohnedies nicht Nüssen kann, auf welche Weise sie mir dirumgehen werden. Wen» du aber den Strauß und dasNarrenklcid anhabcn wirst, so komme wieder zu mir, damitich deiner mit fernerem Rathc pflegen kann. Indessen willich Gott für dich bitten, daß er deinen Verstand und deineGesundheit erhalten wolle." Hierauf stellte er mir das