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Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus : das ist: Ausführliche unerdichtete u. sehr merkwürdige Lebensbeschreibung ... Melchior Sternfals von Fuchsheim ... ; in 6 Büchern
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anderen Thorhcit erkoren und gewidmet war. Mein Herraber setzte sich ans sein Lottcrbeltc, weil ihm entweder vomZorne oder von der Ueberfüllung wehe war. Ich ließ ihnliegen, wo er lag, damit er ruhen und schlafen könnte; ichwar aber kaum unter die Thür des Zimmers gekommen,als er mir pfeifen wollte, und solches doch nicht konnte. Er ries,aber nicht anders als Simpels. Ich sprang zu ihm undfand ihn die Augen verkehren, wie ein Vieh, das man ab-sticht. Ich stand da vor ihm, wie ein Stockfisch und wußtenicht, was zu thun war. Er aber deutete aufs Trysor undlallte: ,,Vr, bra, bring da das; du Schufst, la, la, lang,lang's Lavor; ich m, mu, muß c, ein Fu, Fuchs schießen."Ich eilte und brachte das Waschbecken, und als ich zu ihmkam, hatte er ein Paar Backen wie ein Trompeter. Ererwischte mich geschwind bei dem Arme und nöthigte mich,zu stehen, so daß ich ihm das Lavor gerade vor den Mundhalten mußte. Selbiger brach ihm mit schmerzlichen Herz-stößen unversehens auf und goß eine solche wüste Materie inbcmcldtes Waschbecken, daß mir vor unleidlichem Gestanke schierohnmächtig warb, sonderlich weil mir etliche Brocken, mitEhren zu vermelden in's Gesicht sprützten. Ich hättebeinahe auch mitgemacht, aber als ich sah, wie er vcrblcichte,ließ ich's aus Furcht untcrwegcs und besorgte, die Seelewürde ihm sammt dem Unflath durchgehen, weil ihm derkalte Schweiß auSbrach und sein Angesicht einem Sterbendenähnlich sah. Als er sich aber gleich wieder erholte, hieß ermich frisches Wasser bringen, damit er seinen Wcinschlauchwieder ausspühlte.

Demnach befahl er mir den Fuchs hinwcgzutragen, wel-cher mich, weil er in einem silbernen Waschbecken lag, nichts