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mit mißgünstigen ncidigen Augen an und gedachte auf Mit-tel, wie er mir den Stein stoßen und durch meinen Unfalldem scinigcn zuoorkommcn möchte. Ich aber hatte Taubcn-augcn und auch einen anderen Sinn als er; ja, ich oer-traute ihm alle meine Heimlichkeiten, die zwar nicht andersals auf kindischer Einfalt und Frömmigkeit bestanden; daherer mir auch nirgends beikommen konnte. Einstmals schwatz-ten wir im Bette lange miteinander, che wir entschliefen,und indem wir vom Wahrsagen redeten, versprach er mirsolches auch umsonst zu lernen. Er hieß mich darauf denKopf unter die Decke thun, denn er überredete mich, aufsolche Weise müßte er mir die Kunst beibringen. Ich ge-horchte fleißig und gab auf die Ankunft des Wahrsagergeistcsgenaue Achtung. Potz Glück! derselbe nahm feinen Einzugin meiner Nase, und zwar so stark, daß ich unter dem Bettevor unleidlichem Gcstanke nicht mehr bleiben konnte, son-dern den ganzen Kopf wieder unter der Decke hervorthunmußte. „ WaS ist es?" sagte mein Lehrmeister. Ich ant-wortete : „ Du hast einen streichen lassen." „ Und du,"
entgegncte er, „hast wahrgesagt und kannst also die Kunstam besten." Dieses empfand ich für keinen Schimpf, dennich hatte damals noch keine Galle, sondern begehrte alleinvon ihm zu wisse», durch was für einen Vorthcil man dieseKerle so stillschweigend abschaffen könnte? Mein Kameradantwortete: „ Diese Kunst ist gering, du darfst nur daslinke Bein aufhcben, wie ein Hund, der an eine Ecke brunzt,daneben heimlich sagen: se petv, je pete, je pöto, undmithin so stark gedrückt, als du kannst, so spatzicren sie sostillschweigends dahin, als wenn sie gestohlen hätten." „ Esist gut," sagte ich, „und wenn schon cs hernach übel riecht,Volksroman. I. cr