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welche auf dem Baume saßen, und zwar nicht unbillig, denndie ganze Last des Baumes lag auf ihnen und drückte sicdermaßen, daß ihnen alles Geld aus den Beuteln, ja hintersieben Schlössern hervorging; wenn cs aber nicht hervorwollte, so striegelten die Commissaricn sic mit Besen, dieman militärische Erecution nannte, so daß ihnen die Seuf-zer aus dem Herzen, die Thräncn aus den Augen, das Blutaus den Nägeln und das Mark aus den Beinen hcraus-ging. Dessen ungeachtet waren immer noch Leute unterihnen, die man Fatzoügcl nannte; diese bekümmerten sick-wenig , nahmen Alles auf die leichte Achsel und hatten inihrem Kreuze anstatt des Trostes allerhand Gcspci.
Das scchszehnte Kapitel.
Simpler träumt ferner vom kriegerischen Leben,
Daß man Geringe nicht pfleg' zu erheben.
Also mußten sich die Wurzeln dieser Bäume in lauterMühseligkeit und Jammer, diejenigen auf den unterstenAestcn aber in noch viel größerer Mühe, Arbeit und Ungemachgedulden und durchbringen. Doch waren diese je zuweilenlustiger, als jene, daneben aber auch trotzig, tyrannisch, meh-rcnthcils gottlos und der Wurzel jederzeit eine schwere undunerträgliche Last. Um sie stand folgender Reim:
Hunger und Durst, auch Hitz' und Kalt',
Arbeit und Armnth, wie cs fällt,
Gcwalithat, Ungerechtigkeit,
Treiben wir Landsknecht' allezeit.