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zu thun hatte. Ich gab Achtung auf das Buch, und nach-dem er dasselbe beigelegt, machteich mich dahinter, schluges auf und bekam im ersten Griff das erste Kapitel desHiob und die davorstehcnde Figur, welche ein feiner Holz-schnitt und schön illuminirt war, in die Augen. Ich fragtediese Bilder nach seltsamen und meinem simplen Verständenach ganz ungereimten Sachen; weil mir aber keine Antwortwiderfahren wollte, wurde ich ungeduldig und sagte eben,als der Einsiedel sich hinter mich schlich: „Ihr kleinenHudler, habt ihr denn keine Mäuler mehr? habt ihr nichtallererst mit meinem Vater" — denn also mußte ich denEinsiedel nennen — „lange genug schwatzen können? Ichsehe wohl, daß ihr auch dem armen Knan seine Schaafeheinitreibt und das Haus angezündct habt. Halt, halt!ich will dies Feuer noch wohl löschen und euch Einhaltthun, daß es nicht weiter Schaden thuc." Damit standich auf, um Wasser zu holen, weil mich die Noth vorhan-den zu sein bcdünkte. „Wohin, Simplicius?' fragte derEinsiedel, den ich hinter mir nicht wußte. „Ei, Vater!"sagte ich, „da sind auch Krieger, die haben Schaafe undwollen sie wcgtrciben; sie Habens dem armen Manne ge-nommen , mit dem du erst geredet hast. So brennt seinHaus auch schon lichtcrlohe, und wenn ich nicht bald lösche,so wird's verbrennen." Bei diesen Worten zeigte ich ihmmit dem Finger, was ich sah. „Bleib nur," sprach derEinsiedel, „cs ist noch keine Gefahr vorhanden." Ich ant-wortete, meiner Höflichkeit nach: „Bist du denn blind?
wehre du, daß sic die Schaafe nicht forttrciben, so will ichWasser holen!" „Ei," sagte der Einsiedel, „diese Bilderleben nicht, sic sind nur gemacht, um uns vorlängst gesche-