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nicht ob aus selbst eigenem neidischen Herzen oder, wieich eher dafür halte, aus tollkühner Anreizung etlicher Miß-gönncr aus den Händen zu reißen und ganz unrechtmäßigsich selbst zuzucigncn verwegener Weise sich unterstandenhat. Dieses frevelhafte Beginnen ist mir, als ich's ver-nommen, so sehr zu Herzen gegangen, daß ich darüber ineine höchst gefährliche Krankheit gerathen, von welcher ichbis auf diese Stunde noch nicht genesen kann. Nichtsdesto-weniger habe ich meinem geliebten Sohn Simplicius anbc-sohlen, anstatt meiner ein Tractätchen zu verfertigen unddasselbe Euch, hochwcrthc Landsleute, ehestens zuzuscbickcn,auch Euer Urtheil darüber zu vernehmen. Sein Titel lau-tet also:
„Der in fremde Aemtcr greifenden Frevlerr e ch t m ä ß ig e N ä g e l b c sch n e i d u n g."
Ich hoffe, dieses Wcrkchcn werde Euch nicht unange-nehm sein, weil darin solche Geheimnisse enthalten sind, dievortreffliche Mittel an die Hand geben, das Scinige inhöchster Zufriedenheit und angenehmster Sicherheit zu be-sitzen. Indessen laßt Euch diese Ausgabe meiner Lebensbe-schreibung, bei welcher meines Verlegers Name befindlichist, vor andern lieb sein; denn die andern Meutptare, wo