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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
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den. Alle Erkenntnisse der Menschen fangenzwar von den Sitzten an, gehen aber von dazu dem Verstand, und endigen steh in der Ver-minst. Von da her muß also auch jede Erkenut-riißquelle aufgesucht, und durch die nöthigenKanäle weiter geleitet, aber eben dahin im Zu-sammenhange wieder zurückgeführt werden. Dieszeigt sich in den wechselseitigen Verhältnissen derMoral und Religion. So lang beide aus ver-schiedenen Quellen abgeleitet waren, konnte manweder den hyperphystschen noch den metaphysi-schen schädlichen Ueberschwemmungen einen halt-baren Damm entgegensehen; die Verwüstungenwaren nothwendige Folgen des vernachläßigtenUfers. So wie man aber steh entschloß, diesenAusbrüchen in ihrer Entstehung vorzubauen,wurden auch die metaphysischen Unterminirungenim Mißbrauche der Verminst, wie die hyperphp-stschen Eingriffe gegen die Rechte der Vernunftwirklich entdekt. Man schneide nun beide ab,so wird das Feld der vernünftigen Ueberzeu-gung im bessern Flore kultivirt werden können.

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