dem moralischen Eesezze gleichgestimmtes Gefühlder Achtung selbst, und heißt alsdann morali-sch e s G e fü h l. Es dient zur Triebfeder, dasSittengesez zur Maxime aller seiner moralischenHandlungen zu machen, und ist dadurch von allenpathologischen verschieden und kenntbar. 8
Der Wille unterwirft sich daher frei seineneigenen Gesezzen, wenn sie gleichwohl mit demvon der VernunA^ gebotenen Zwange gegen alleAnmaßung der Regungen verbunden ist ; u»Saus dieser Unterwerfung entsteht die objekiv-1praktische Handlung nach Pflicht, welche wie-der einen praktisch - nothwendigen Bestimmungs-grund einschließt, die Handlung mag so ungerngeschehen, als sie will.
Das ist nun freilich eine starke Demüthigungfür jeden sinnlich affizirten Willen, wenn er umeine moralische Handlung alles Interesse zugleichaufopfern muß; aber es ist auch auf der andern ^Seite ein um so erhabnerer Grad der Selbst-würde mit jenem Bewußtseyn verbunden, daß kder unangenehme Zwang von der praktischem
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