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so gütig, mir ganz unverdienter Weise ein Namenver-zeichniß von Subscribenten zu überschicken. Da sichindessen manche Veränderung zugetragen haben mag;da manche vielleicht gestorben und verdorben sind, mancheaber sich anders bedacht haben können; so muß ich, wieüberall, also auch bei Ihnen ansragen, ob Sie noch diedamals verlangte Anzahl von Exemplaren, oder wie vieleSie gegenwärtig gebrauchen können. Sie mögen nunviel oder wenig, oder gar keins gebrauchen; so sollenSie doch das beikommende als ein Zeichen meiner herz-lichen Hochachtung und Liebe, als ein schwaches Dank-opfer für so manchen herzlichen Ton, den Sie auchmir in Ohr und Seele gesungen haben, von mir zumAndenken annehmen.
Bürger.
Gleim an Vürger *).
Halberstadt, den I8ten Oct. 1789.
Hier, mein theurer Bürger, in größter Eil, sendeich einen goldnen Friedrich den Zweiten. Ich möchtegern der Erste seyn, (der erste Preuße kann ich seyn)der Ihrem Vorhaben, uns einen schönen Bürgerzu geben, seinen Beifäll gäbe. — Meinen völligenBeifall hat auch, daß Sie die Vorrede, bei deren Ab-fassung Sie übellaunig waren, weglassen wollen. Statt
') S. literar. Conversi-Bl. 18SS. S. 156.