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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Wenn ich mich in Ansehung meiner geringen Fähigkei-ten nicht ganz und gar irre, so hoffe ich, gerade in die-sem Stücke nicht ohne allen guten Erfolg mit zu arbei-ten, sobald ich nur Alles vollkommen durchdrungen habe»Ausnehmend habe ich mich gefreut, Ew. Wohlgeboren,wo nicht auf eben demselben, dennoch auf einem mitdem meinigen so parallel laufenden Wege zu finden, sodaß wir uns fast allenthalben einander absehen und ab-rufen können. Es ist ein ganz vortreffliches und denDank unseres ganzen patriotisch gesinnten Publicumsverdienendes Unternehmen, die „Kritik der reinen Ver-nunft" in's Lateinische zu übertragen. Mehr als hun-dert Mal habe ich dieses schon selbst still und laut ge-wünscht; aber immer hat mir der Wunsch bei nähererUeberlegung unerfüllbar geschienen, woran nun wohlmeine eben nicht gar große Kenntniß der lateinischenSprache schuld gewesen seyn mag. Denn wie ich nun-mehr aus Ihrem vorläufigen so schön gerathenen Ver-suche ersehe, so läßt sich, wenn auch gleich nicht jedeWendung, dennoch der wahre Kern der Kantschen Ge-danken in eine sehr elegante ächt römische, gleichwohlaber sehr leichte und faßliche Sprache übertragen. Ichzweifle nun keinen Augenblick mehr an Ihrer glücklichenVollendung des Ganzen, und ich stelle mir zum Vorausmit wahrem Entzücken die Wirkungen des erhabenenBuches auf die Denker des Auslandes vor. Nochmalswiederhole ich es von ganzem Herzen: Ihr Unternehmenist ein gar herrliches.

Den Sanct Pezold haben Sie, däucht mir, mausetodtgemacht. Er wird es aber wohl, nach Art aller An er,