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da Sie mir in dem Briese vom 23. Januar schrieben,daß Sie, bloß Es halber, sich dem Almanach nichtganz entziehen könnten, und in einem anderen, daßSie an der Verbindung beider Almanache arbeiteten.Bohn kann Ihnen sagen, wie sehr ich mit dadurchden Contrakt bei meiner Schwiegermutter und Brautgeltend machte.
Göckingk kannte mich so wenig als ich ihn. Ichschrieb ihm, daß ich auf meinen Almanach heirathcnkönnte, wenn er ihn durch den seinigen nicht unsichermachte, und bat ihn, sich mit mir zu vereinigen. Ichhatte nämlich gehört, daß G. bloß zur Aufnahme derschönen Wissenschaften sammelte, und sich von Dietrichnur die Kosten bezahlen ließe. Göckingk antwortete,daß er 150 Thlr. von D. bekäme, und 200 bekommenkönnte; aber sich gleichwohl zu meinem Glücke vereini-gen wollte, wenn ich ihm von Bohn nur 100 Thlr.ausmachen könnte; seine Umstände machten cs ihm un-möglich, noch mehr aufzuopfern. Ich konnte Bohnnur zu diesen hundert Thlr. bewegen, und der Contraktward auf obige Bedingung geschlossen. Daß Dietricheinen andern Almanach herausgeben würde, wußtenwir; aber keinen Göckingkschen oder Bürgerschen. Undhabe ich mich denn jemals vor einem andern gefürchtet?
Nichts von dem, was ich einbüße, und noch ein-büßen kann, sobald Sie an die Spitze des Feindes tre-ten. Denn Bohn ist nicht schuldig den Contraktzu halten; und wär' er's auch, wie könnt' ich ihn zwin-gen, ein Buch 6 Jahre hindurch zu verlegen, wobei ervielleicht Schaden hätte?