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stand ein Concurs-Proceß, welcher jetzt der Entschei-dung nahe ist.
Einige seiner Freunde und Verehrer haben etwasüber dreihundert Thaler zu einem kleinen Monumentefür ihn zusammen gebracht, welches in dem hiesigenUlrichischen Garten, den er in den frühesten Morgen-stunden oft zu besuchen pflegte, aufgerichtet werden soll.
Ich muß noch mit einigen Worten eines unvollen-deten und folglich auch nie abgeschickten Briefes er-wähnen, der sich unter Bürgers Papieren gefundenhaben soll, und im Genius der Zeit abgedrucktworden ist. In diesem Brief-Fragmente erzählt Bür-ger einem Anverwandten, wie es scheint, unter andern:Drei zu einer Consultation zusammen berufene Aerztehaben sich an seinem Bette über seine Krankheit herumgezankt; ich habe ihn, seiner totalen Ermattung un-geachtet, dreißig Mal täglich purgiren lasten, und michdarüber gefreuet, daß er die von den andern Aerztenangegebenen Recepte zerrissen habe, u. w. Alle dieseUmstände sind nicht allein so, wie sie da erzählt wer-den, ganz unwahr; sondern es ist auch nicht die aller-entfernteste Veranlassung zu einer solchen Erzählunggegeben worden. Bürger hat gewiß nie eine Consul-tation mit andern Aerzten gewünscht: denn wenn ersie gewünscht hätte, so würde ihn sicherlich nichts ab-gehalten haben, mir seinen Wunsch auch in demselbenAugenblicke zu äußern. Und was mich betrifft, sowürde ich zwar eine Berathschlagung mit erfahrnerenund edelgesinnten Aerzten zu meiner eigenen Belehrunghaben wünschen können; aber ich war, leider! zu gut