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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
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entkommen zu lassen, behaupteten diese kriegerischenPriester, Offenbarungen zu haben, daß dieses Heer vonSectirern und Ketzern, stimmt Agag, seinem Feld-herrn, von Gott selbst zum Rachopfer geweihet wäre.Durch die Stärke solcher Versicherungen zwangen sieihren Anführer, eine Stellung zu verlassen, die ihmdie Eroberung zusicherte, und hernach mit ungleichenWaffen um den Sieg zu kämpfen. Cromwell, derdurch ein Fernglas das Schottische Lager beobachtete,und diese unerwartete Bewegung wahrnahm, rieffreudig aus:Der Herr hat den Feind in unsere

Hände gegeben!" Und sogleich gab er Befehl zumAngriffe. Weder die überwiegende Anzahl, noch derRausch der Schwärmerei, noch die Wulh der Bigot-terie vermochten, die Schotten standfest gegen den An-fall von Cromwell's Veteranen zu erhalten. Kaumangegriffen, flohen sie, verfolgt mit großem Gemetzel.Mehr, als vier tausend sielen auf dem Schlachtfeldsund auf der Flucht; zehn tausend, und unter diesenviele angesehene Officiere, wurden gefangen genommen;und alle ihre Fahnen, Geschütz und Waffen, Ammu-nition, Zelte und Gepäcke sielen in die Hände desSiegers.

Die puritanischen Convenants-Genossen in Schott-land geriethen durch die Niederlage bei Dunbar in eineso seltsame Lage, daß nicht nur ihre erklärten Feinde,die Englischen Independenten, sondern selbst ihre mit-verbundenen Freunde darüber triumphirten, und sich inihrem Geiste erhoben. Zwar ließ ihre Geistlichkeit eineErklärung ausgehen, worin sie die Schuld des Unglücks