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abzuwendcn, Falls es Gott gefiele, ihn mit gutem Er-folge zu segnen. Monrose hatte, der Verabredunggemäß, beim Kaiser, ingleichen bei den Höfen vonDänemark und Schweden um Unterstützung mit Geld,Waffen und Mannschaft angehalten. Da aber dieseUnterstützung theils spät einlief, theils seinen hochflie-genden Erwartungen nicht entsprach, und Monrosenunmehr fürchtete, daß der König zu einem solchenVertrage mit den Schotten genöthigt werden möchte,der ihn seiner Stelle und mithin der Gelegenheit be-raubte, seine vermeinte Heldenrolle fort zu spielen, sosegelte er mit nicht mehr, als fünf hundert Mann, dieer im nördlichen Holland und Deutschland zusammengerafft hatte, nach den Orknep-Jnseln ab.
Dieser abenteuerliche Ritterzug mißlang, wie nichtanders zu erwarten war. Monrosens Häuflein, dasnirgends, selbst bei den Königlichgesinnten keine Unter-stützung fand, wurde bald durch Lesley zersprengt;Monrose selbst gefangen genommen; mit einem schau-dererweckenden Schaugeprange nach Edinburg gebracht,und nach einem kurzen Proceffe daselbst öffentlich hin-gerichtet.
Mit der Nachricht hiervon sanken Karls Hoff-nungen, die Schotten nach seiner Willkür zu behandeln.Er weigerte sich nicht länger gegen ihre Bedingungen;ging, unter einer Bedeckung von sieben HolländischenKriegsschiffen, unter Segel; und kam wohlbehalten zuFrith in Eromarty an. So viele Zuneigung ihm dieSchotten auch bewiesen haben würden, wenn sein Be-tragen bei und während der Unterhandlung redlich und