einer Wache gefetzt, die ihn in der That zum Gefan-genen machte. Die Schotten hatten endlich sogar seinePerson an das Englische Parlament ausgeliefert. Derletzte Versuch, den die Schottischen Königsfreunde, aufBetrieb und unter Anführung des Herzogs von Ha-milton, gegen das Englische Parlament durch einenEinfall mit zwanzig tausend Mann gemacht hatten,war durch den siegreichen Crom well gänzlich vereitelt,und dadurch die Königspartei in Schottland ganz un-terdrückt worden. Die heftigsten Widersacher des Kö-nigs hatten dadurch das Heft der Schottischen Regie-rung in die Hände bekommen. Alles war nunmehrzur Freundschaft und Eintracht mit dem EnglischenParlamente gestimmt. Diese Stimmung und die fried-liche Lage der Angelegenheiten würden vielleicht vonDauer gewesen seyn, wenn in den letzten Acten desdes Schauspiels die Gestalt des Englischen Parlamentesdiejenige geblieben wäre, die sie in den ersten war.Es bestand nämlich damals dasselbe aus drei Parteien,aus gemäßigten Royalisten, aus Presbyterianern undIndependenten. Die Ersten, noch immer für die Bei-behaltung der Monarchie und bischöflichen Kirchenver-fassung gestimmt, widersetzten sich nur den unbefugtenAnmaßungen derselben, und strebten, ihre Gewalt indie gehörigen Schranken zurück zu führen. Die Zwei-ten arbeiteten zwar nicht gegen die Monarchie, alleindesto mehr gegen die Bischossgewalt. Die Drittenwaren wider Beide eingenommen, und trachteten nacheiner Republik. Lange vermochten die ersten Parteien,besonders die Presbyterianer, mehr als die Jndepen-
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