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als das, der Lieblingssclave eines Despoten von seinereigenen Schöpfung zu werden; ihnen zu Folge war erweiter nichts, als ein ehrloses Werkzeug von Crom-well's Ehrgeiz. Allein dies sind denn doch nur Ver-muthungen, die bei weiten nicht hinlänglich von That-sachen unterstützt werden. Sollte sich seine Tugend inder Folge auch nicht als die reinste und höchste bewährthaben, wenn das Zepter der höchsten Gewalt sich seinenHänden erreichbar dargebotcn hatte, so war er doch sicherzu großherzig, sich freiwillig unter irgend ein fremdesJoch zu beugen.
Dankbar gegen die ungemeinen Verdienste des Ver-storbenen, bewilligte das Parlament von England, aufdie Nachricht von seinem Tode, der Wittwe und denKindern desselben ein jährliches Gehalt von zwei tausendPfund Sterling aus den verwirkten Gütern des Her-zogs von Buckingham. Ein prachtvolles Leichenbe-gängniß wurde ihm zu Ehren auf öffentliche Kostenveranstaltet, und sein Leichnam zu Westmünster, in derCapelle Heinrichs des Siebenten, beigesetzt.
Nach Jretons Tode wurde von und aus denCommissarien, welche nach Cromwell's Abrufung dasParlament zu Jretons Beistände nach Irland gesendethatte, Edmund Lud low, ein Mitglied des EnglischenStaatsrathes, zum Oberbefehlshaber der republikanischenMacht in Irland bestellet. Der herannahende Winterthat zwar dem Fortgange der Englischen Waffen aufeine Zeit lang Einhalt; allein kaum erschien der nächsteFrühling, als Galway, die letzte Stadt, welche die Re-bellen noch inne hatten, belagert und eingenommen