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erhöhet, macht uns thatig, unternehmend, entschlossen,
— so wie hingegen Alles, was uns in unserer eigenenMeinung und Empfindung erniedrigt, zaghast undmuthlos macht.
Auch die lebhafte Vorstellung von Beispielen frem-der Entschlossenheit, Kühnheit und Geistesstärke erzeu-get, vermöge der sympathetischen Einrichtung unsererNatur, einen ähnlichen Gemüthszustand, ein gewissesGefühl ähnlicher Kräfte und ein muthvolles Strebennach gleicher Vollkommenheit und Seelengröße.
Endlich kann auch die Erinnerung an ehemals ge-lungene schwere Versuche, obgleich solche vielleicht vonganz anderer Art gewesen seyn mögen, — wie auchder Glaube an ein gewisses persönliches Glück, Zutrauenzu uns selbst und Muth zu schweren oder gefahrvollenThaten bewirken.
Von diesen angeführten Gründen vereinigen sichgewöhnlicher Weise bald mehrere, bald wenigere mitdem aus Erfahrung erlangten Bewußtfeyn eigenerKräfte, oder mit dem Vertrauen auf fremden Bei-stand, um den Eharacter des muthvollen Mannes zubilden.
Es wird nun nicht schwer seyn, diese psychologischenBemerkungen auf das Moralische anzuwendcn.
Soll ich, um mir das hohe Glück der Weisheit undder Tugend zu erringen, alle meine Stärke aufbictcn,
— soll ich nicht, entweder schon bei der bloßen vorher-gehenden Betrachtung der in meinem Wege liegendenSchwierigkeiten, oder, nachdem ich solche bei den ersten
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