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Linie abzustammen scheinen. Sobald mir aber einmalder Strick nur etwas loser sitzt, sobald das Wollcngc-spinnst von meinen Nerven ein wenig sich abgestreistund das Instrument seinen helleren, reinen Naturtongibt, sobald die ungedeihliche, lähmende December-Wit-terung der Seele sich aufklärt, so wüßte ich kaum,was mich noch unzufrieden machen könnte, wenn ichanders nur meinen Zufriedenheits-Katechismus fein imGedächtnisse habe und beobachte. Und dieser ist über-aus kurz, einfach und leicht.
„Ha! der stammt gewiß aus dem Geschlechts derOhnesorgen!" kann hierbei Mancher sagen oder denken.Den Ohnesorgen liegt das so in der Art, daß sie zu-frieden und glücklich sind, sie mögen viel, oder wenighaben, sie mögen hoch, oder niedrig, oder auch garnicht aus der Ehrenliste des Staates stehen. — Ihrhabt Recht, ihr Herren, die Ohnesorgen sind ein zu-friedenes und glückseliges Völkchen; vergeßt doch aberNicht, zugleich mit hinzu zu fügen: besonders wenn sieGott vertrauen. Daß der Sorglose zufrieden ist, dasist des Wunderns eben nicht wcrth. Wenn der Menschbei seinem gegenwärtigen Zustande keine Spanne langvor sich hinaus in die Zukunst sieht, so kann er leichtzufrieden seyn, und man kann ohne Uebertreibung an-nchmen, daß unter hundert Unzufriedenen es wenigstensneunzig aus Neid, oder wegen Besorgniß in Ansehungder Zukunft sind.
Der Trieb, nur fröhlichen Empfindungen nachzu-hängen, so wie, den Kummer zu verbannen, ist soallgemein, und den Trostgründen über die Güter, die