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so auszudrücken? Oder bleibt man lieber bei dem schonvorhandenen Gangbaren? — Nun, daß Jedermannvon Verstand und Geschmack gleiches Recht hierin mitdem Schriftsteller habe, das wird kein vernünftiger undbilliger Mensch läugncn. Daß aber der allgemein be-liebte und gelesene Schriftsteller von Verstand und Ge-schmack weit öfter Gelegenheit habe, dieses mit glück-lichem Erfolge zu thun, das ist wohl eben so unläug-bar. Es geschieht so auch wirklich. WohlgerathcneNeuerungen der Schriftsteller machen in kurzer Zeit ihrGlück, trotz allem anfänglichen Geschrei pedantischerSprachmeister. Es würde aber noch besser gehen, wennnicht so viel geschrieen würde.
Besser? Ha, auch in vielen Stücken noch schlechter!kann man mir einwcrfen. Ja, wenn jeder Schriftstel-ler so viel Verstand und Geschmack hätte, als er zuhaben sich einbildet, so möchte man sie nur schalten undwalten lassen. Da aber Superklugheit und Verbessc-rungskitzel oft zu den tollestcn Einfällen verleiten, somüssen Sprach-Fiscäle vorhanden seyn, deren Anklagendem besorglichen Unwesen steuern.