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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
348
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Dieser, der schon der Zeit nach von jenem verschiedenist, zeichnet sich auch noch durch eine weit größerePracht vor demselben aus. Das: Als im Anbe-ginn, wurde daher schon in der zweiten Auflage in:Als der Bräutliche verwandelt. Ein überauspaßlicher Begriff, wenn ihm nur nicht die daktylischeBeschaffenheit des Ausdruckes abermals den gerechtenAbschied halte zuziehen müssen. Der neueste: Als

das erste Licht, ersetzt seine Stelle auf das vollkom-menste, ohne den mindesten Vorwurf.

Irre ich, oder spielt V. 5. das Pronomen posscs-sivum in ihrem Gatten in der That eine ziemlichmüßige, matte und unpoetische Rolle? — Woher das?Vielleicht weil kaum vorher eben dasselbe Posscssivumden Schooß bestimmte, und daher ein Gleichklang ent-stehet? — Vielleicht! — Mehr aber doch wohl umdeßwillen, weil der kaum erwähnte Gatte, der Aether,den bestimmten, nach ihm hinweisenden, individualisi-renden Artikel, und wenn ich recht fühle, ein ästhe-tisches, ihn noch mehr hervor hebendes, charactcrisiccn-des Beiwort verlanget. Das: von ihrem Gat-ten, könnte leicht auch noch auf einen Andern, derihr Gatte gewesen wäre, Hinweisen, und den Aetherblos zum Liebhaber und zu weiter nichts machen.Wenigstens schließt dies ihrem einen Dritten alsGatten gar nicht aus. Ich setzte daher in der 2. A.:Als ihr Schooß vom Himmelsgatten. Al-lein bald fühlte ich, was für ein entsetzlich von Tö-nen vollgestopfter, und daher sehr schwerfällig sich fortbewegender Vers dadurch entstand. Die Zusammen-