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allen, welche das Reich der Möglichkeit darbieten möchte,sondern auch für diejenige, gegen welche Niemand nochetwas einwenden würde. Das Erste hat nachher auch,wie ich glaube, bei jedem neuen Versuche die Erfah-rung bestätigt; allein in Ansehung des Letzten sah ichmich bald gar schmählich betrogen. So schwer halt esoft, den Menschen auch nur eine Kleinigkeit recht zumachen, besonders, wenn man sie selbst auf den kriti-schen Stuhl hinnöthigt, von welchem sie gemeiniglichnur Tadel herab sprechen zu müssen glauben.
Mit unbefangener Freude über meinen glücklichenFund, nichts weniger ahndend, als bedenkliche Ge-sichter, sondern vielmehr ein herzliches Bravo erwar-tend, sagte ich diesen neuen Kehrreim einigen meinerFreunde und Bekannten vor. Gemeiniglich aber warkaum der letzte Ton von meinen Lippen verklungen,so ründeten sich die ihrigen, mir das letzte heut zuwiederholten Malen auf die bedenklichste Weise nachzu-lallen. — „Nun was ist denn da, sprach ich dannwohl verdrießlich, zu heut, heut, heuten? BeiderleiFormen, sowohl heut, als heute, sind im Hoch-deutschen gleich richtig und gleich gebräuchlich." —„Ja — ja — hieß es dann, das mag wohl wahrseyn, aber es klinget doch etwas hart." — „Undwas nennt Ihr denn hart, Ihr Herren? Härte,wie man den Begriff meines Wissens bisher genommenhat, und nehmen muß, Härte entsteht entweder nacheinem Urtheile des Verstandes, oder des Ohres.Des Verstandes: Wenn Ihr einen Redesatz, oder einWort um modificirende und bestimmende Wörter, Syl-