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Noch ärger ist es, dieß gelinde s auf das verdoppeltescharfe ß oder das ss zu reimen, z. B. Hase undGasse, weil da auch der Unterschied zwischen dem ge-schärften und gedehnten Vocale noch hinzu kommt.Da, wo nach s und ß kein Vocal mehr folgt, wieam Ende des Worts, oder wo er ausgestoßen ist,klingen sie überein. Wenn also da nur der Unter-schied zwischen dem geschärften und gedehnten Vocales nicht verbietet, so können sie ganz richtig auf ein-ander gereimt werden. Z. B. Gras und saß, ras'tund spaßt, Last und fass't oder faßt sind ganz,richtige Reime.
II. In Ansehung der Vocale sind so unrein undwiderwärtig, als möglich, I) wenn man geschärfte Vo-cale vor verdoppelten Consonanten, und gedehnte voreinfachen auf einander klappt. Z. B. Fallen undKabalen; schämen und dämen; treten undbetten; boten und spotten; Sprache undSache; Fläche und bräche; Straße und Gasse;Grüße und Küsse. Die männlichen sind cs fasteben so sehr. Z. B. Stall und Mahl; Cabinettund Gebet; kam und Lamm; Tod und Gott;spukt und drückt; schwer und H err; si ech undStich; Fuß und Huß; los und Roß; floß undgroß, u. s. w. Reime, wie die letzten, möchtendie Schwaben für richtig halten, weil sie floß wiegroß dehnen.
Auch die eigentlich kurzen, unbetonten Sylben indactylischen Wörtern, welche durch einen Sylbcnzwangbisweilen zu langen und betonten erhoben werden,