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und gewärtig gewesen. Denn als ec die von den Red-nern, — vermuthlich Kunstschwätzern, — so sehr ge-rühmte Opferung der Jphigenia gewählt, und an allenumstehenden, besonders an dem Oheim, die ganzeCharakteristik des Kummers bereits erschöpft gehabthätte, so habe er das Angesicht des Vaters verschleiert,weil er dessen Schmerz nicht mehr kräftig genug habeausdrücken können *).
Es ist allerdings sehr möglich, daß der gute Li-ma nth es weiter nichts, als das, mit diesem so be-rühmten Schleier habe sagen wollen. Eben so möglichist es aber auch, daß es dem guten Pliniusund allenSchwätzern, denen er etwa nachschrieb, eben so gegan-gen sey, als es den Schwätzern noch alle Tage geht,wenn sie dem Künstler Absichten anräsonniren, an dieer vielleicht nicht im Traume gedacht hat. Ich darfmich hierbei auf die Erfahrungen aller Dichter undKünstler an den Commentarien ihrer Werke berufen,die sie mehr, als Ein Mal, bei lebendigem Leibe stilllächelnd haben lesen müssen. Dies ist nun an sichnichts weniger, als ein Wunder. Denn welches For-schers Geist kann sich immer so tief und innig in denGeist des Künstlers versenken, um etwas mit Sicherheit
Uist. Xat. I,. XXXV. e. 10. limauttii vel pln-rimum assuit inZeiili. Lins eiiii» est IpIiiAeuia oratorumlauäilius celebrata; qua staute ack aras perltura, eummoestos pinxisset »muss, praecipue patrnnm, ouiu tristi-tiuo omnein ima^iuem cousumsisset, patris ipsius vUItnmvelavit, quem aiKue nou poterat oslenäere.